Tech Giganten Entstehung
Veröffentlicht am 24. Mai 2022
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Die Tech Giganten und ihre ungewöhnlichen Anfänge 

Auch die Tech-Giganten waren mal ganz klein! Wir haben uns auf Spurensuche begeben und haben uns die Ursprünge der bekanntesten Konzerne im Techbereich angeschaut. So viel können wir euch verraten: 1. Kommt es anders und 2. als man denkt!

Vom Alkohol zur super erfolgreichen Social Media Plattform 

Essen und Trinken verbindet, vor allem aber Alkohol trinken. Das dachte sich vor über einem Jahrzehnt auch Kevin Systrom, der Gründer von Instagram. Der Bourbon-Liebhaber gründete zunächst die App „Burbn“, bei der sich Whiskey-Fans registrieren konnten, um sich auszutauschen und vor allem Bilder von ihren Treffen mit anderen Fans zu teilen.

Die App kam 2010 auf den Markt – doch ohne Erfolg. Der wilde Mix an Funktionen stellte sich nicht als benutzerfreundlich heraus und damit blieb der Erfolg aus. 

Mit dem Einstieg von Mike Krieger, der ebenfalls Programmierer ist, nahm der Erfolg seinen Lauf. Die beiden erkennen schnell, dass besonders die Sharing-Funktion für Bilder bei den Nutzer:innen beliebt ist. Damit hat die Geburtsstunde von Instagram geschlagen. Die beiden Programmierer entwerfen einen Prototyp, der es ermöglicht, mit nur wenigen Klicks Fotos mit dem eigenen Netzwerk zu teilen. Instagram wurde im Oktober 2010 gelauncht und konnte seitdem den Erfolg stetig steigern. So zählt die Plattform heute rund 1,5 Milliarden User und setzte im Jahr 2021 circa 48 Milliarden US-Dollar um. 

Harvard Dating-Plattform

Inzwischen gehört Instagram zu Meta (ehemals Facebook). Keine zwei Jahre nach dem Launch der Social Media Plattform sorgte der Facebook-Gründer dafür, dass Instagram keine Bedrohung mehr für Facebook ist und erwarb die App für einen Rekordpreis von circa einer Milliarde US-Dollar. 

Auch Facebook hat im Laufe seiner Geschichte immer wieder andere Abzweigungen genommen. Zunächst hieß die Plattform Facemash und diente dazu, die Attraktivität von Zuckerbergs Kommiliton:innen der Havard University zu bewerten. Diese Art Frühzeit-Tinder war so beliebt, dass sich Zuckerberg vor dem Harvard-Ausschuss rechtfertigen musste. Die einzige Konsequenz blieb jedoch, dass er in Zusammenarbeit mit anderen Studierenden ein Online-Jahrbuch erstellen musste. Zuckerberg entwickelte allerdings ein Konkurrenzprodukt namens „Thefacebook“, das 2004 online ging. 

Mit der baldigen Beteiligung von Paypal-Gründer Peter Thiel als Investor stand dem Erfolg der Plattform nichts mehr im Weg. Inzwischen ist der Mutterkonzern „Meta“ an der Börse mehr als 500 Milliarden US-Dollar wert und umfasst unter anderem Facebook, Whatsapp und Instagram, die weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzer:innen haben. Vor allem im Bereich des Web3 ist in Zukunft noch einiges von Meta zu erwarten. 

YouTube: Von der Dating-Plattform zum Video Tech-Giganten 

Nicht nur Facebook hat zunächst auf die Liebe und Dating gesetzt. Auch Steve Chen, der Gründer von YouTube hat gemeinsam mit seinen Freunden und ehemaligen Kollegen von Paypal Chard Hurley und Jawed Karim im Jahr 2005 eine Online-Dating-Plattform gegründet. Die Plattform sollte dazu dienen, Kurzvideos von sich selbst hochzuladen, in denen sich die Singles vorstellen konnten und erklären, wonach sie suchen. 

Die entwickelte Technologie sollte es den Nutzer:innen sehr leicht machen, Videos hochzuladen. Jedoch wurde innerhalb der ersten Woche kein einziges Video hochgeladen, was die Entwickler dazu veranlasste, ihre Plattform für Videos aller Art zugänglich zu machen. Eineinhalb Jahre nach dem ersten YouTube-Video von Gründer Jawed Karim wird die Videoplattform von Google für 1,3 Milliarden US-Dollar gekauft. Inzwischen werden täglich mehr als 720.000 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen und damit ist YouTube die beliebteste Video-Plattform der Welt.  

Online-Streaming statt DVD – Ausleihe 

Trotzdem ist die Plattform immer wieder starker Konkurrenz ausgesetzt. Seit einigen Jahren mischt die Streaming-Plattform Netflix kräftig mit. Was viele nicht wissen: Netflix wurde bereits acht Jahre vor YouTube gegründet. Der Mathematiker Reed Hastings investierte rund 2,5 Millionen US-Dollar in sein Startup. 

Die Geschäftsidee: eine Online-Videothek, die es ermöglicht, DVDs zu verleihen und zu verkaufen. 1999 wurden die ersten Abonnements abgeschlossen, 2000 integrierte Netflix zum ersten Mal ein Empfehlungssystem und seit 2016 ist Netflix weltweit verfügbar und begeistert vor allem mit seinen vielfach ausgezeichneten Eigenproduktionen. Mit über 200 Millionen Nutzer:innen gehört Netflix zu einer der Top-Streaming-Plattformen. 

Onlineshopping ganz leicht gemacht 

Auch die Erfolgsgeschichte von dem Deutschen Tobias Lütke darf nicht fehlen. Der Koblenzer beendete nach der zehnten Klasse seine schulische Laufbahn und macht eine Ausbildung zum Programmierer bei einer Tochterfirma von Siemens. Der Liebe wegen wanderte er 2002 nach Kanada aus und gründete dort eine Snowboard-Firma. Das integrierte Shopsystem programmierte er selbst.

Zügig kamen die ersten Anfragen für Shop-Lizenzen. Im Jahr 2004 gründete Lütke zusammen mit seinem Kollegen Daniel Weinand Shopify. 2006 wurde das Produkt gelauncht und wird in der Folge zum bekanntesten Online-Shop-System der Welt. Inzwischen nutzen rund zwei Millionen Händerler:innen weltweit Shopify, darunter auch Influencerin und Reality TV-Star Kylie Jenner. 

Die Geschichten der Tech-Giganten machen vor allem deutlich: Gründer:innen verfolgen selten einen Masterplan, der sie von Beginn an mit Erfolg segnet. Anpassungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und auch das nötige Glück können kleine Unternehmen zu Weltkonzernen machen. 

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